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Malerei von Christoph Beer

Vernissage: Samstag, den 10. April, ab 17 Uhr

Asstellungsdauer: 11. April 2010 bis 15. Mai 2010

 

 

galerie niethammer
Muthesiusstr. 14
12163 Berlin
Tel.  (030) 81 82 07 88




Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Kunst,

am Samstag, den 10. April, um 17 Uhr eröffne ich meine Galerie in Steglitz mit einer Ausstellung des Berliner Malers Christoph Beer und lade dazu herzlich ein. Neben Malerei wird im Besonderen die Fotografie einen Schwerpunkt des künftigen Galerieprogramms bilden. Ich freue mich über Ihr Erscheinen zu unserer ersten Vernissage und hoffe, dass wir auch in Zukunft Ihren Zuspruch finden.

Freundliche Grüße,
Ludwig Niethammer



Die Thematik des Tanzes in den Bildern von Christoph Beer scheint wie ein Schritt aus unserer Alltagswelt, ohne wirklich die Entscheidung zu treffen, sie hinter sich zu lassen, um sich für etwas anderes zu entscheiden. In seiner figurativen Malerei aus dem Jahr 2007 hat sich der Bildhintergrund (die Welt) verabschiedet. Die körperliche Geste des Tänzers ist auf ein Podest gehoben. Die Figuren lassen vielseitige Assoziationen zu, können aber schlussendlich nichts anderes sein als Tanzende. Der Rest ist Malerei.


Auf formaler Ebene spielt die Durchlässigkeit der Schichten eine entscheidende Rolle: von der fließenden, teilweise aquarellhaften Acrylfarbe bis zur pastos aufgebauten Ölfarbe.

Die hier gesehene Isolation spielt auch in den neueren Arbeiten (2008-2009) von Christoph Beer eine Rolle. Wobei die bisher in zweckfreier Bewegung eingefangenen Figuren mit der Rückkehr des Hintergrundes sich ihrer einsamen Welt zuwenden. Sie scheinen eine Aufgabe gefunden zu haben. Die Tätigkeiten der Figuren bleiben aber schwer zugänglich und ambivalent geprägt. Die gerade in Besitz genommene Welt droht sich in den aktuellsten Bildern von 2010 schon wieder zerfließend aufzulösen.

 

Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 19 h, Sa 10 – 16 h

S1 + U9 Rathaus Steglitz